Die Orgel der Schrotholzkirche Jeroltschütz (Gieralcice)

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Orgel der Schrotholzkirche Jeroltschütz

Erbauer: Schlag & Söhne, Schweidnitz, Opus 969
Baujahr: etwa 1912 bis 1914
Register: 10 / II+P
Tonumfang: Manual: C-f3, Pedal: C-
Traktur: pneumatisch
Windladensystem: Kegelladen
Gehäuse: trägt die aufgemalte Jahreszahl 1831
Technischer Zustand: Restauration 2007 durch Orgelbau Groß
Wiedereinweihung fand statt am 08.09.2007

Disposition:

Manual I Manual II Pedal Koppeln
Principal 8'
Salicional 8'
Fl. Major 8'
Octave 4'
Mixtur 2fach 2 2/3' + 2'
Aeoline 8'
Portunal 8'
Fl. Minor 4'
Subbass 16'
Octavbass 8'
II-I
I-Ped.
II-Ped.
Kollektiv
Tutti

Zur Geschichte:

Zwei Artikel aus den 1930er Jahren, die uns freundlicherweise vom Heimatkreisverband Kreuzburg zur Verfügung gestellt wurden, berichten, daß nach Bauarbeiten im Jahre 1822 die alte Orgel instand gesetzt und kurze Zeit später, 1831, vom Orgelbauer Meister aus Carlsruhe eine Orgel für 180 Th. angeschafft wurde. Dies erklärt die heute am Orgelgehäuse angebrachte Jahreszahl.

Spieltisch der Orgel der Schrotholzkirche Jeroltschütz

Literatur: Ludwig Burgemeister, Der Orgelbau in Schlesien, 2. Aufl. 1973, S. 121 u. 336

Feierliche Einweihung der restaurierten Orgel
in Jeroltschütz (Gieralcice) am 08.09.2007.

Der Verein zur Erforschung und Erhaltung schlesischer Orgeln (VEESO) hat in Zusammenarbeit mit der Familie von Studnitz und mit Unterstützung des Heimatkreisverbandes Kreuzburg die Orgel in der evangelischen Schrotholzkirche in Jeroltschütz/Gieralcice (bei Konstadt/Wolczyn, Kreis Kreuzburg O/S) grundlegend renoviert. Nach Abschluss der Arbeiten fand am Samstag, den 08.09.07. die feierliche Einweihung statt. Um 15:00 Uhr begann der Festgottesdienst mit anschließenden Gruß- und Dankesworten und um 17:00 Uhr gab es ein Orgelkonzert mit Denny Wilke (er studierte an der Nürnberger Musikhochschule bei Michael Schönheit, dem Leipziger Gewandhaus- und Merseburger Domorganisten).



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