Die Orgel der evang. Jesus-Kirche in Zodel bei Görlitz

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Orgel der evang. Jesus-Kirche in Zodel

Erbauer: Gustav Heinze, Sorau (Niederlausitz), Opus 95
Baujahr: 1922
Register: 13 / II+P
Tonumfang: Manual: C-f3, Pedal: C-d1
Traktur: pneumatisch
Technischer Zustand: Restauriert 1999/2000 durch Orgelbau Schuster+Sohn (B. Welde) unter Regie des VEESO.

Disposition:

Manual IManual IIPedalKoppeln/Spielhilfen
1. Prinzipal 8'
2. Gemshorn 8'
3. Oktave 4'
4. Ged. Pommer 4'
5. Blockflöte 2'
6. Mixtur 4fach
7. Lieblich Gedackt 8'
8. Flöte 4'
9. Nasard 2 2/3'
10. Oktave 2'
11. Sifflet 1'
12. Subbaß 16'
13. Choralbaß 4'
II-I
I-Ped
II-Ped
Super II-I
Sub II-I
3 feste Kombinationen (p,mf,tutti)
Jalousieschweller Man. II
Calcantenruf

Zur Geschichte:

Laut Ludwig Burgemeister (2. Auflage 1973, Seite 340) wurde 1847-48 eine Vorgängerorgel (Erbauer unbekannt) erbaut, von der Teile des Haupt- und Pedalwerkes 1922 durch Heinze wiederbenutzt wurden. Von der Orgel von 1847/48 stammt heute noch der neogotische Mittelteil des Hauptgehäuses und vom Pfeifenwerk eventuell Gemshorn 8' ab d und der Subbaß (verändert). Von Heinze 1922 stammt die gesamte Spielanlage, Windladen und Gebläse sowie die Pfeifen von Principal 8', Gemshorn 8' Baß, Octave 4', Liebl. Gedackt 8', Flöte 4'. Der Choralbaß könnte durch Abschneiden aus dem Violoncello 8' von 1922 entstanden sein. Das übrige Pfeifenwerk und die seitlichen Gehäuseanbauten stammen von 1949, als die Orgel - vermutlich im Rahmen einer Umsetzung von der Ostseite (Altarempore) auf die Westseite (Chorempore) - eine Umdisponierung durch die Fa. Eule (Bautzen) erhielt. Vox coelestis 8' und Aeoline 8' waren ursprünglich zusammengekoppelt, so daß 1949 für Sifflet 1' eine Zusatzkanzelle eingebaut wurde. Ferner wurde die Walze stillgelegt und ein Tremulant eingefügt. 1999 wurden der Tremulant und die stillgelegte Walze samt Fußtritt "Walze ab" ausgebaut, Walze und Abstellerfußtritt sind in der Orgel gelagert. Im Sommer 2002 wird die Orgel noch einen neuen Elektroventilator und ein Gehäuse für den Balg auf dem Dachboden erhalten.


Disposition vor 1949:

Manual IManual IIPedalKoppeln/Spielhilfen
1. Bordun 16'
2. Prinzipal 8'
3. Hohlflöte 8'
4. Gambe 8'
5. Oktave 4'
6. Progr. Harm 1-3fach
7. Geigenprinzipal 8'
8. Lieblich Gedackt 8'
9. Vox coelestis 8'
10. Aeoline 8'
11. Flaut-Travers 4'
12. Subbaß 16'
13. Violoncello 8'
II-I
I-Ped
II-Ped
Super II-I
Sub II-I
3 feste Kombinationen (p,mf,tutti)
Jalousieschweller Man. II
Registerschweller (Walze)
Calcantenruf